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Portrait Markus Rehm

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Die ersten Sportversuche nach meiner Amputation

wakeb02Im Sommer 2004 bekam ich dann meine erste wasserfeste Prothese, die es mir auch ermöglichte, wieder Wassersport zu betreiben. Meine Freunde Pete und Reto, die selbst sehr begeisterte Wakeboarder sind, haben mich dann ermutigt wieder auf ein Wakeboard zu stehen. Die größten Probleme hierbei bestanden jedoch darin, eine geeignete Bindung zu finden, in der ich mit meiner Prothese einen guten Halt hatte und auch mit dem Prothesenfuß einsteigen konnte.
Dabei musste ich jedoch die Erfahrung machen, dass so eine Prothese eine große Hebelkraft auf die Bindung aufbringen kann und diese dadurch mehrfach kaputt ging. Zusammen mit meinem Vater bastelte ich mit Klettbändern eine Verstärkung für die Bindung, damit das Gummi der Wakeboardbindung nicht mehr so einfach einreißen konnte. Mit dieser Verstärkung war nun ein besserer Stand auf dem Wakeboard möglich und ich konnte mich dran machen, den einen oder anderen Trick zu lernen.

Da ich nicht so oft die Gelegenheit hatte mit meinem Wakeboard auf dem Wasser zu boarden, musste eine andere Trainingsmöglichkeit her. So beschloss ich die Bewegungsabläufe auf einem großen Trampolin zu trainieren, sodass ich diese später auf dem Wakeboard umsetzen könnte. Am Boot von Reto habe ich es dann 2005 zum ersten Mal geschafft, einen "Tantrum" zu stehen.